Deine Geschichte. Dein Look.
Perücken sind so viel mehr als nur ein Ersatz für Haare. Für manche sind sie ein neuer Anfang, für andere ein Spiel mit Stil, Farbe und Persönlichkeit.
Ich weiß, dass Perücken in Deutschland oft noch mit Krankheit verbunden werden. Und ja – für viele Frauen ist das auch der Einstieg in dieses Thema. Aber ich habe auch gesehen, wie selbstverständlich und kreativ Perücken in anderen Teilen der Welt getragen werden – ganz ohne Schubladen, ganz ohne Vorurteile.
Genau das möchte ich verändern. Ich möchte dir zeigen, dass eine Perücke nicht nur „muss“, sondern auch „darf“. Dass sie dir Freiheit geben kann. Dass du dich neu entdecken kannst – oder einfach du selbst bleiben darfst.
Vielleicht bist du hier, weil du eine Lösung suchst. Vielleicht, weil du neugierig bist. Vielleicht, weil du einfach Lust auf Veränderung hast. Egal warum – du bist hier genau richtig.
Gerade am Anfang fühlt sich alles oft überwältigend an: So viele Modelle, so viele Farben… und die große Frage: Was passt eigentlich zu mir? Mein Tipp: Geh Schritt für Schritt. Starte mit etwas, das sich vertraut anfühlt. Und wenn du bereit bist, kannst du dich langsam ausprobieren.
Ich begleite viele Frauen, die ihre Haare durch Krankheit verloren haben – und ich weiß, wie wichtig es ist, sich wieder „wie man selbst“ zu fühlen. Aber ich sehe genauso oft Frauen, die Perücken einfach lieben, weil sie ihnen Möglichkeiten schenken, die sie sonst nicht hätten. Und genau darum geht es: Möglichkeiten.
Wenn du unsicher bist, bin ich für dich da. Ich helfe dir ehrlich, persönlich und mit ganz viel Herz dabei, die Perücke zu finden, die wirklich zu dir passt.
Deine Sarah 💛
Tampel? Tresse? Monofilament???
Für Anfänger*innen klingen verschiedene Begriffe bei Perückenvorstellungen (Reviews) oft nach böhmischen Dörfern. Daher erkläre ich sie hier kurz für euch, damit ihr auch "mitreden" könnt und wisst, was gemeint ist.

Kappe
Die Kappe ist die Basis, auf der die „Haare“ bzw. Fasern einer Perücke befestigt werden. Einfachere Modelle haben eine schlichte Kappe ohne besondere Extras. Je realistischer eine Perücke wirken soll, desto mehr Handarbeit steckt darin. Kappen sind in drei Größen erhältlich und jede Perücke hat verstellbare Bänder zur individuellen Anpassung:
Standard (53–58 cm Kopfumfang), Large (58–60 cm) und Petite (52–54 cm).

Tressen
Eine Tresse ist ein Band, auf das maschinell Haare oder Fasern aufgenäht werden. Anschließend werden die Tressen schichtweise auf die Perückenkappe genäht. Diese Methode ist die einfachste und günstigste, da nur wenig Handarbeit erforderlich ist.

Tampeln
Tampeln werden im Englischen „ear tabs“ genannt und bezeichnen die Seiten einer Perücke, die sich von den Schläfen bis zu den Ohren erstrecken. Innen sind sie meist mit Samt oder Velours gefüttert und enthalten flexible Metallstäbchen, sodass sie sich an die Kopfform anpassen lassen und nicht abstehen.

Lace Front
Modelle, bei denen der Haaransatz besonders natürlich wirkt und aussieht, als würden die Haare direkt aus der Kopfhaut wachsen, verfügen über eine sogenannte „Spitzenfront“, „Lace Front“ oder auch „Filmansatz“. Dabei werden die Fasern von Hand eingeknüpft, was sehr zeitaufwendig ist, aber für einen realistischen Look sorgt und den Preis erhöht. Es gibt den Standard-Filmansatz, der von Schläfe zu Schläfe reicht, und den „erweiterten Filmansatz“, der bis in die Schläfenpartie oder manchmal sogar bis zu den Ohren verläuft.

Monofilament-Top
Monofilament bezeichnet den handgeknüpften Bereich am Oberkopf einer Perücke, bei dem einzelne Haare oder Fasern eingeknüpft werden für den größtmöglichen Realismus. Der große Vorteil ist, dass sich die Haare beliebig scheiteln lassen und der Scheitel dabei immer sehr natürlich wirkt. Durch das Monofilament sieht man die Kopfhaut oder zumindest die Illusion davon, was die Perücke täuschend echt erscheinen lässt. Es gibt sowohl ein Monofilament-Top als auch einen Monofilament-Scheitel, der meist auf der linken Seite liegt. Beim Monofilament-Scheitel können die Haare nur in diesem Bereich gescheitelt werden.

handgeknüpft
Neben dem Filmansatz und einem Monofilament-Top gibt es auch Modelle, die vollständig handgeknüpft sind. Hier sind keine Tressen verarbeitet. Es werden mehrere Haare oder Fasern gleichzeitig von Hand eingeknüpft, welche danach in alle Richtungen beweglich sind und so die natürlichste Haarbewegung simulieren. Diese aufwendige Handarbeit macht sie zur luxuriösesten und zugleich teuersten Form einer Perücke. Der große Vorteil: Das Netz der Kappe ist nie sichtbar, sodass man sich selbst bei starkem Wind mit einem handgeknüpften Modell absolut sicher fühlen kann.
